BEWEGUNG ALS WEG ZU KINDERN MIT AD(H)S


In der motorischen Entwicklung verzögert, ungeschickt, einschiessende Bewegungen, impulsiv, kurze Ausdauer und bei Übergängen im Verhalten auffällig - Einige Kinder mit einer Diagnose AD(H)S besuchen die Psychomotoriktherapie. Was ist in der Arbeit mit diesen Kindern besonders zu beachten?

 

Jedes Kind mit AD(H)S ist anders, zeigt Störungen in verschiedenen Bereichen, in unterschiedlichem Ausmass und in allen möglichen Kombinationen. Auffällig ist, dass sie mit ihrer inneren Unruhe und der fehlenden Selbstkontrolle ihr Umfeld  in der Schule und zu Hause herausfordern, häufig bis an die Belastungsgrenze der Betroffenen. Zuletzt leidet das Kind mit dem Umfeld, weil all diese schwierigen Situationen die Beziehungen irritieren und erschüttern können.

 

Die Psychomotoriktherapie kennt Techniken, wie über das Bewegungsspiel die Beziehung gestärkt werden kann, wie durch Schaukelübungen das innere Gleichgewicht erlebbar wird, wie über einfache Rhythmusspiele Zugehörigkeit erfahrbar ist und wie die Entwicklung des Frontalkortex unterstützt und die Selbststeuerung gefördert werden kann. Der Tag bietet Fachwissen, Ideen und konkrete Inputs, was in der Therapie mit diesen Kindern hilfreich ist. Zusätzlich gibt es Anregungen für die Beratung von Eltern und Lehrpersonen. 

LEITUNG

Theresia Buchmann, Psychomotoriktherapeutin, arbeitet im Kanton Obwalden auch als Systemische Beraterin, wenn es gilt, verhaltensauffällige Kinder in der Schule zu integrieren. Sie hat am ZAK in Basel das Nachdiplom „Spezialisierung für Erziehungsprobleme“ erlangt und diverse Weiterbildungen im Systemischen Bereich besucht. Sie ist aktiv als Referentin an verschiedenen Fachhochschulen.

 

ORT

Schlossweg 3, Luzern

 

TERMIN 

Donnerstag, 3. Januar 2019

oder

Freitag, 12. April 2019 

9.30 bis 17 Uhr, eineinhalb Stunden Mittagspause

  

KURSBEITRAG

CHF 240

 

INFORMATION UND ANMELDUNG

kontakt@kinderstarkmachen.ch

(bitte mit Adresse und Telefon/Mobile) 



Illustration Gabi Kopp